31.08.2012
   

"euroFOT"-Projekt

1.000 Autos für mehr Sicherheit

Im Forschungsprojekt "euroFOT" wurde der Sicherheitsgewinn von Fahrerassistenzsystemen erstmals im realen Verkehr nachgewiesen.

Nach vierjähriger Forschung liegen jetzt die Ergebnisse des europäischen Feldtests ("European Field Operational Test"/euroFOT) zu Fahrerassistenzsystemen vor. Acht elektronische Helfer, die seit 2008 auf dem Markt sind, wurden dabei umfassend getestet. Von den 28 Partnern aus Autolindustrie, Forschungsinstituten und Universitäten war das Allianz Zentrum für Technik (AZT) mit der Wirksamkeitsanalyse betraut.

Für den Test waren 1.000 speziell ausgerüstete Pkw und Lkw über zwölf Monate lang mit wechselnden Fahrern auf den Straßen Europas unterwegs. Dabei wurden bei jedem Abbiegen, Beschleunigen, Bremsen oder Spurwechsel die Bewegungsmesswerte verfolgt und aufgezeichnet. In vielen Fahrzeugen wurden zudem Fahrer und Fahrsituation gefilmt. Das Projekt untersuchte die Fahrerassistenzsystem-Technologien hinsichtlich deren Potenzial zur Erhöhung der Verkehrsicherheit und -effizienz, der Akzeptanz beim Fahrer, der Verbesserung des Fahrverhaltens, der Möglichkeit, Kraftstoff einzusparen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt.

"Mit dem groß angelegten Feldversuch liegen nun erstmals reale wissenschaftlich erhobene Daten zu Akzeptanz, Nutzung und Wirkung vor, die deutlich den Sicherheitsgewinn von bereits verfügbaren Systemen zeigen", erklärte Johann Gwehenberger, Leiter der AZT-Unfallforschung. So könnten beispielsweise allein durch die Adaptive Geschwindigkeitsregelung in Kombination mit dem Auffahrwarnsystem 42 Prozent aller Auffahrunfälle auf der Autobahn vermieden werden.

Neue Versicherungsprodukte

Für die Allianz ist das "euroFOT"-Engagement ein wichtiger Baustein seiner "Global Automotive"-Strategie. "Die im realen Straßenverkehr erhobenen Daten sind von besonderer Bedeutung für die Allianz", betonte der zuständige Vorstand Karsten Crede. Damit könne das Unternehmen den Einfluss von Fahrerassistenzsystemen auf Versicherungsschäden noch besser abschätzen und internationale Versicherungsprodukte entwickeln, die das Unfallreduktionspotenzial berücksichtigen. Die Allianz arbeitet mit Autoherstellern etwa bei Forschung und Entwicklung, Produktion, Vetrieb, Aftersales und Schadenabwicklung zusammen.

| Lesen Sie weiter auf Seite 2: Die Ergebnisse des euroFOT-Feldtests im Detail


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