07.10.2015
   

Europäischer Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge

Jörg Zürn ausgezeichnet

Prof. Jörg Zürn (2.v.r.) ist für seine wertvollen Beiträge zur Steigerung der Sicherheit von Nutzfahrzeugen mit dem "Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge" geehrt worden.

Prof. Jörg Zürn ist für seine wertvollen Beiträge zur Steigerung der Sicherheit von Nutzfahrzeugen mit dem "Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge" geehrt worden. Der Preis wurde im Rahmen des Dekra-Zukunftskongresses Nutzfahrzeuge in Berlin übergeben.

"Jörg Zürn erhält die Ehrung für seine exzellenten Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Entwicklung von Nutzfahrzeugen, die vor allem zu einer intensiven Steigerung der aktiven und passiven Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen haben§, sagte Prof. Egon-Christian von Glasner, Präsident der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU), in seiner Laudatio.

Der Preis wird in diesem Jahr zum 25. Mal vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), von der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU) und von der Dekra für herausragende technische Innovationen oder für ein herausragendes Lebenswerk an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um die Sicherheit des Nutzfahrzeuges verdient gemacht haben.

Jörg Zürn studierte an der Universität Stuttgart und an der George Washington University in Washington D.C. (USA) und promovierte an der Technischen Universität Berlin. Nach seinem Eintritt als Werkstoffingenieur in die Daimler-Benz AG im Jahr 1984 war er aktiv am Aufbau des Forschungszentrums in Ulm beteiligt. Nach verschiedenen anderen Leitungsfunktionen wurde Zürn Leiter des Entwicklungszentrums Nutzfahrzeug-Getriebe in Stuttgart und war maßgeblich an der Einführung automatisierter Nutzfahrzeug-Getriebe beteiligt.

Im Jahre 2003 wurde er Mitglied des Vorstandes der Mitsubishi Fuso Truck & Bus Corporation in Tokio (Japan). Von 2005 bis 2013 übernahm Zürn die Entwicklungsverantwortung für schwere Nutzfahrzeuge und führte in dieser Zeit viele Sicherheitssysteme für die Fahrzeugplattformen Actros, Antos and Arocs ein. Seit 2013 ist er für die Transporterentwicklung verantwortlich. Sein besonderes Augenmerk gilt auch hier vor allem der permanenten Steigerung der Sicherheit der Fahrzeugtypen Citan, Vito, V-Klasse und Sprinter. Im Jahr 2014 wurde Jörg Zürn zum Honorarprofessor der Universität Karlsruhe ernannt. (vku)


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