Gefahr Straßenverkehr
Viele schwere Unfallfolgen vermeidbar

Radfahrer erleiden überdurchschnittlich häufig Kopfverletzungen. Einen effektiven Schutz bietet der Fahrradhelm.
Rund die Hälfte aller Schwerverletzten in Deutschland verunglückt im Straßenverkehr. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit hin. Besonders häufig betroffen sind Kopf, Brustkorb sowie Arme und Beine. Während Kopf- und Brustverletzungen oft lebensbedrohlich sind, können schwere Verletzungen der Extremitäten langfristige Einschränkungen von Mobilität und Lebensqualität nach sich ziehen.
Nach Daten des TraumaRegister DGU unterscheiden sich die Verletzungsmuster je nach Verkehrsmittel. Radfahrer erleiden überdurchschnittlich häufig Kopfverletzungen, Motorradfahrer Verletzungen an Brustkorb, Armen und Becken. Als besonders gefährdet gelten ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Fußgänger.
Die Fachgesellschaft fordert daher neben einer besseren Verkehrsinfrastruktur auch die konsequente Nutzung vorhandener Schutzmaßnahmen. Dazu zählen Helme auf Fahrrad und E-Scooter, Schutzkleidung auf dem Motorrad sowie Sicherheitsgurte im Auto. Zudem sollen moderne Fahrerassistenzsysteme und automatische Notrufsysteme stärker dazu beitragen, die Folgen schwerer Unfälle zu reduzieren.
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(Foto: SP-X / Mario Hommen)
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