23.05.2014
   

Unfallstatistiken

Weltverkehrsforum kooperiert mit FIA

Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) und das Weltverkehrsforum (ITF) Leipzig arbeitem künftig bei der Datenerhebung und -analyse im Bereich der Verkehrssicherheit zusammen. Jean Todt, Präsident der FIA, und José Viegas, Generalsekretär des Weltverkehrsforums, unterzeichneten die Übereinkunft anlässlich des Gipfels der Verkehrsminister am 21. Mai 2014 in Leipzig. Ziel ist laut Mitteilung die Verbesserung der Datensammlung.

Die Kooperation ist ein Beitrag zur globalen UN-Dekade für Verkehrssicherheit, die die Zahl der Todesopfer und Schwerverletzten durch Straßenverkehrsunfälle bis 2020 deutlich senken will. Derzeit sterben jährlich rund 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr und etwa 50 Millionen erleiden schwere Verletzungen. Bis 2020 könnte die Zahl der jährlichen Todesopfer auf zwei Millionen und der Schwerverletzten auf 80 Millionen steigen, wenn nicht wirksamen Maßnahmen ergriffen werden, hieß es

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die verbesserte Erfassung von Daten, deren Analyse die Grundlage verkehrspolitischer Entscheidungen zur Verkehrssicherheit bildet. Hierzu sollen internationale Verkehrssicherheitsindikatoren entwickelt werden, die helfen, Probleme in der Straßenverkehrssicherheit anzugehen. "Die Erfahrungen des Weltverkehrsforums im Bereich der Erfassung und der Analyse von Verkehrssicherheitsdaten werden es uns ermöglichen, Unfalltrends besser einzuschätzen, Risiken wirksamer zu analysieren und effektivere Maßnahmen zu ergreifen", sagte Todt.

Wissenstransfers bei der Datenerfassung

Neben anderen Aktivitäten im Bereich Straßenverkehrssicherheit organisiert das Weltverkehrsforum seit 2008 über seine Arbeitsgruppe IRTAD (International Traffic Safety Data and Analysis Group) Partnerschaften zwischen interessierten Ländern mit dem Ziel des Wissenstransfers bei der Datenerfassung und -analyse. In diesem Rahmen haben bisher etwa Argentinien und Spanien, Kambodscha und die Niederlande sowie Jamaika und Großbritannien gemeinsam Programme durchgeführt.

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Spanien und Argentinien führte zur Gründung des Iberisch-amerikanischen Verkehrssicherheitsobservatoriums (OISEVI), einer regionale Partnerschaft für Verkehrssicherheit, der 22 Staaten angehören und die Daten zur Verkehrssicherheit zentral erfasst. Das Weltverkehrsforum veröffentlicht darüber hinaus einen jährlichen Bericht zur Straßenverkehrssicherheit in beteiligten Ländern und betreibt die IRTAD-Datenbank mit Daten aus 32 Staaten. (vku)


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